Am 20. September 2026 startete der erste von insgesamt drei Jugendrundenwettkämpfen. Zum Auftakt durften wir die Nachwuchsschützen bei uns in Rötha begrüßen. Für die Privilegierte Schützengesellschaft zu Rötha gingen mit Lucas Schuster, Lukas Herz, Finn Schuster und Jamie Hennig vier unserer Nachwuchsschützen an den Start.
Bei den Jugendrundenwettkämpfen treten die jungen Sportschützen in unterschiedlichen Altersklassen und mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole an. Je nach Altersklasse unterscheidet sich dabei auch die Anzahl der zu absolvierenden Wettkampfschüsse. So können bereits jüngere und noch weniger erfahrene Schützen erste Wettkampferfahrungen sammeln und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Nervosität gehört zum Wettkampf dazu
Für unsere vier Jungs war der erste Wettkampf der neuen Runde mit einiger Aufregung verbunden. Im Training zu schießen und unter Wettkampfbedingungen am Stand zu stehen, sind schließlich zwei verschiedene Situationen. Plötzlich zählt jeder Schuss für das Ergebnis, andere Schützen stehen neben einem und die gewohnten Abläufe müssen trotz Nervosität abgerufen werden.
Auch wenn deshalb noch nicht bei jedem alles so funktionierte wie im Training, war der Wettkampf für unsere Nachwuchsschützen besonders wertvoll. Gemeinsam mit dem Trainer konnten anschließend Fehler und Schwierigkeiten analysiert werden. Damit wissen die Jungs nun ganz konkret, woran sie in den kommenden Trainingseinheiten arbeiten können, bevor die nächsten beiden Rundenwettkämpfe anstehen.
Besonders erfreulich war die Entwicklung von Finn Schuster. Obwohl er den Schießsport noch nicht lange betreibt, konnte er bereits deutliche Fortschritte zeigen. Sein Ergebnis gibt ihm eine gute Grundlage und vor allem ein positives Gefühl für die kommenden Trainingseinheiten und Wettkämpfe.
Vier Schützen, zwei Disziplinen und unterschiedliche Altersklassen
Unsere Nachwuchsschützen waren beim ersten Rundenwettkampf sowohl mit dem Luftgewehr als auch mit der Luftpistole vertreten.
Lucas Schuster startete mit dem Luftgewehr in der Schülerklasse. In dieser Altersklasse bestand sein Wettkampf aus zwei Serien mit jeweils zehn Schuss, also insgesamt 20 Wertungsschüssen. Er erzielte 69,2 und 80,0 Ringe und kam damit auf ein Gesamtergebnis von 149,2 Ringen. Besonders die Steigerung von der ersten zur zweiten Serie zeigt, dass er sich im Verlauf des Wettkampfs zunehmend stabilisieren konnte.
Jamie Hennig trat ebenfalls mit dem Luftgewehr, jedoch in der Jugendklasse, an. Für ihn standen bereits vier Serien mit jeweils zehn Schuss und damit insgesamt 40 Wertungsschüsse auf dem Programm. Seine Serien von 53,3, 40,3, 44,8 und 50,0 Ringen ergaben zusammen 188,4 Ringe. Über eine deutlich längere Wettkampfdistanz galt es für ihn somit, die Konzentration über alle vier Serien aufrechtzuerhalten.
Mit der Luftpistole gingen zwei weitere Röthaer Nachwuchsschützen an den Start. Lukas Herz schoss in der Schülerklasse insgesamt 20 Wertungsschüsse, aufgeteilt auf zwei Serien mit jeweils zehn Schuss. Mit 64 und 68 Ringen erzielte er insgesamt 132 Ringe. Dabei konnte auch er sich in seiner zweiten Serie noch einmal steigern.
Ebenfalls in der Schülerklasse Luftpistole trat Finn Schuster an. Auch für ihn bestand der Wettkampf aus zwei Serien mit jeweils zehn Schuss. Mit 63 Ringen in der ersten und 51 Ringen in der zweiten Serie erreichte er insgesamt 114 Ringe. Für Finn ist dieses Ergebnis besonders positiv, da er noch nicht lange dabei ist und bereits eine deutliche persönliche Entwicklung erkennen lässt.
Rötha übernimmt nach der ersten Runde die Führung
Neben den individuellen Ergebnissen sammeln die Schützen bei jedem der drei Rundenwettkämpfe auch Punkte für ihren Verein. Nach dem ersten Wettkampf kommt die Privilegierte Schützengesellschaft zu Rötha auf insgesamt 24 Punkte. Die SGi Böhlen-Rötha erreichte zum Auftakt 20 Punkte.
Damit ist nach der ersten Runde eine gute Ausgangslage geschaffen. Entscheidend wird jedoch sein, wie sich die Ergebnisse über die beiden noch ausstehenden Wettkämpfe entwickeln.
Erfahrungen sammeln und weiterentwickeln
Gerade im Nachwuchsbereich geht es bei einem Wettkampf nicht ausschließlich um Ringe und Platzierungen. Die jungen Schützen lernen, mit Nervosität umzugehen, sich über mehrere Serien zu konzentrieren und ihre im Training erarbeiteten Abläufe auch unter Wettkampfbedingungen abzurufen.
Der erste Jugendrundenwettkampf hat uns deshalb wichtige Erkenntnisse geliefert. Gemeinsam mit dem Trainer können die festgestellten Schwierigkeiten nun gezielt im Training bearbeitet werden. Gleichzeitig dürfen unsere Jungs auf das stolz sein, was bereits funktioniert hat.
Nun heißt es: weiter trainieren, Erfahrungen sammeln und beim zweiten Rundenwettkampf wieder angreifen. Wir wünschen Lucas, Lukas, Finn und Jamie für die nächsten beiden Wettkämpfe viel Erfolg und natürlich Gut Schuss!

